Druck erleben

PDF-Grundlagen

Wir verarbeiten unsere Daten in einem PDF-Workflow. Wenn Sie Ihre Drucksachen kostengünstig produzieren möchten, dann wäre es vorteilhaft, wenn Sie uns bereits belichtungsfertige PDF-Daten zur Verfügung stellen könnten. Allerdings müssten Sie dabei einige Dinge beachten, damit in Verbindung mit Sonderfarben und Tiff-Dateien, die mit Schmuckfarben eingefärbt wurden, keine Probleme entstehen. Im Folgenden deshalb einige Tipps, die Ihnen dabei helfen und dennoch nicht schwer umzusetzen sind. Bei Fragen stehen wir selbstverständlich gerne zu Ihrer Verfügung. (Hr. Schmalacker unter 07231 936627 und Hr. Petersen unter 07231 936629). Unsere Joboptions zur Erstellung Ihrer PDF-Datei können Sie hier herunterladen.

Nachfolgend einige Infos für einen problemlosen Datenaustausch:

Schriften einbetten

Alle Schriften müssen beim erstellen der PDF-Datei in diese eingebettet werden. Achten Sie bitte unbedingt darauf, denn wenn auch nur eine Schrift nicht eingebettet ist, kann die Datei nicht verarbeitet werden.

Geschützte Fonts

Verschiedene Schriftenhersteller schützen ihre Fonts gegen die Einbettung in PDF-Daten. Dokumente mit solchen Schriften können nicht verarbeitet werden. In jedem Fall müssen sie gegen andere Schriften ausgetauscht werden, oder - wenn Ihr Layoutprogramm dies zulässt - in Kurven/Zeichenwege umgewandelt werden.

Composite-Daten

Liefern Sie bitte alle Daten als Composite-PDF's, keine Farbauszüge. Die Daten werden dann innerhalb unseres Workflows separiert.

Schmuck- und Volltonfarben

Wenn Sie in Ihren Daten Schmuck- oder Volltonfarben verwenden, achten Sie bitte darauf, diese auch tatsächlich als Volltonfarben anzulegen. Ansonsten werden diese Farben bei der Belichtung als 4c-Farbauszüge ausgegeben.

Achten Sie bitte außerdem noch auf eine eindeutige Benennung Ihrer Volltonfarben und vermeiden Sie unbedingt Umlaute (äöüß) und Sonderzeichen jeglicher Art (=/%§$#*´ usw.).

Überfüllungen

Überfüllungen brauchen Sie in einem Composite-PDF-Workflow nicht manuell anzulegen. Eventuell erforderliche Über- und Unterfüllungen werden bei der Ausgabe in unserem Workflow-System angelegt.

Überducken

Achten Sie bitte darauf, dass Sie ausschließlich Objekte auf überdrucken stellen, die auch wirklich überdrucken sollen. Es würde auch Verwirrung vermeiden, wenn Sie diese auf einem Ausdruck kennzeichnen.

Wenn Sie über Acrobat 6.0 (oder neuer) verfügen, können Sie die Überdruckenden Objekte mit der Überdruckenvorschau begutachten.

Sollten weiße Objekte auf überdrucken stehen, werden diese bei der Ausgabe verschwinden, doch auch dies könnten Sie mit der Überdruckenvorschau in Acrobat überprüfen.

Eingefärbte Tiff-Bilder

Wenn Sie mit QuarkXPress 4 oder 5 arbeiten, und ein Tiff-Bild mit einer Volltonfarbe eingefärbt haben, dann wäre es besser, wenn Sie uns die offenen Daten zukommen lassen, damit wir die PDF unter Verwendung von QuarkXPress 6 erzeugen.

Alternativ gibt es jedoch auch eine kostenlose Xtension – AGFA-C-Tiff oder Creo C-Tiff –, aber bisher haben wir selbst damit noch keine Erfahrungen gesammelt.

DCS-EPS-Daten

Verwenden Sie Bild-Daten im Format DCS-1 oder DCS-2 (vorseparierte Mehrkanal-EPS-Dateien), müssen Sie diese leider vor der PDF-Erstellung in normale EPS- oder Tiff-Daten konvertieren.

Transparenzen und Linseneffekte

Verschiedene Layout- und Grafikprogramme erlauben die Verwendung von Transparenzen, Linseneffekten und weichen Schatten. Bei der Umwandlung in ein PDF werden diese Effekte vom Layoutprogramm in Pixeldaten umgewandelt. Achten Sie hier bitte auf die richtigen Einstellungen. Bei diesbezüglichen Fragen fühlen Sie sich frei, uns einfach anzurufen, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Druckkennlinien, Rastereinstellungen

Verwenden Sie in der elektronischen Bildverarbeitung bitte keine Druckkennlinien und Rastereinstellungen. Sollten Sie spezielle Raster zwingend benötigen, rufen Sie uns einfach an.

Medienneutrale Daten

Bitte arbeiten Sie für die PDF-Daten im CMYK-Modus. Vermeiden Sie PDF's mit RGB- oder LAB-Daten. Wir können diese zwar trotzdem in CMYK ausgeben, haben jedoch auf die Farben keinen Einfluss. Die Folge sind häufig sehr flaue und flache Farben.

Nutzenaufbau, Montagefläche

Geben Sie Ihre Daten immer als Einzelseiten mit umlaufendem Anschnitt aus.

Wenn Sie Ihre Daten bereits so auf Format anlegen, wie sie nach dem Druck nebeneinanderstehen, (z. B. Seite zwei und drei nebeneinander auf einer Dokumentseite), führt dies zu erheblichem Mehraufwand und entsprechenden Zusatzkosten.

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